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ANWENDUNGEN UND ABLAUF

Zur Anwendung kommen klassische PCR-Techniken, Sanger Sequenzierungen, Next-Generation-Sequencing (NGS) und Fragmentlängen-Analysen. Die Sensitivität der klassischen PCR-Techniken liegt bei ca. 0,5%, die des NGS bei 5%. Deutlich sensitiver sind die Methoden zur Detektion einer „minimal residual-disease“, wie z.B. die quantitative Analyse von BCR-ABL, hier liegt die Sensitivität bei 10-5.

Als Material wird 10ml EDTA Blut/Knochenmark benötigt, die Bearbeitungszeit beträgt beim NGS ca. 10 Arbeitstage, bei allen anderen Methoden ca. 3 Arbeitstage. Bei Nachforderungen oder Stufendiagnostik verlängert sich das Intervall um ca. 2 Arbeitstage.

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Erläuterung zur Molekularbiologie anhand des Anforderungsscheins

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    Chimärismusanalyse

    Bestimmung des genetischen Profils des Empfängers/Spenders vor allogener TPL, bzw. Anteils des Empfängers/Spenders nach allogener TPL.

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    Akute myeloische Leukämie (AML)

    Analyse von AML-typischen Mutationen, sinnvoll zur Prognoseabschätzung (z.B. CEBPA), zur Identifikation von Targets (z.B. FLT3) oder auch zur Subklassifikation von AML-Untergruppen (z.B. PML-RARA). Die Analyse von c-KIT ist relevant zur Prognoseabschätzung von „core-binding-factor“ AMLs. Ein Teil der analysierten Genveränderungen sind bei initialer Positivität für die MRD Diagnostik im Verlauf geeignet.

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    Akute myeloische Leukämie-Targets

    Zur Bestimmung möglicher zielgerichteter therapeutischer Angriffspunkte im Rezidiv der AML.

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    Myeloproliferative Erkrankungen (MPN)

    Zur diagnostischen Spezifizierung von MPN, bei der Analyse von PDGFR und FGFR1 sollte parallel eine FISH-Analyse erfolgen.

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    ddPCR (digital droplet PCR)

    Die ddPCR ermöglicht u.a. die Bestimmung der Allelfrequenz von Mutationen, also die Mutationslast. Sie zeichnet sich durch eine hohe Sensitivität und Präzision aus, wodurch die Methode sich sehr gut als Verlaufsuntersuchung eignet.

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    Chronische myeloische Leukämie (CML)

    Bestimmung von BCR-ABL mit Subtypisierung des Transkriptes initial, mit hoher Sensitivität als MRD-Messung im Verlauf und bei V.a. TKI-Resistenz mittels Sequenzierung.

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    Mastzellerkrankungen

    Analyse von Mutationen in c-KIT, als diagnostischer Marker bei systemischen Mastozytosen.

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    Myeloisches Panel NGS

    Analyse von Mutationen in Genen, die für verschiedene myeloische Neoplasien charakteristisch sind. Berichtet werden die Mutationen, die sich bei den gewählten Erkrankungen (AML, CMML etc.) finden. Sinnvoll zur diagnostischen Sicherung und Abgrenzung der einzelnen myeloischen Erkrankungen.

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    Akute lymphatische Leukämie (ALL)

    Analyse von BCR-ABL und Spezifizierung des vorliegenden Transkriptes, mit hoher Sensitivität als MRD-Messung im Verlauf und bei V.a. TKI-Resistenz mittels Sequenzierung.

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    B-NHL

    Analyse von B-NHL typischen Mutationen, sinnvoll zur Prognose-Abschätzung (z.B. CXCR4), zur Identifikation von Targets (z.B. BRAF) oder auch zur Subklassifikationen von Untergruppen (z.B. MYD88). Vor Therapieeinleitung bei der CLL könnten der IGHV- und TP53-Mutationsstatus bestimmt werden.

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    T-NHL

    Analyse von T-NHL typischen Mutationen, sinnvoll zur Subklassifikation von Untergruppen (z.B. STAT3). Die Analyse der T-Zell-RezeptorKlonalität ist häufig auch bei reaktiven Zuständen positiv, so dass die Hauptaussage darin besteht, dass Negativität stark gegen ein T-NHL spricht.

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    Lymphom Panel NGS

    Analyse von Mutationen in Genen, die für verschiedene Lymphomerkrankungen charakteristisch sind; sinnvoll zur Prognoseabschätzung (z.B. TP53), zur Identifikation von Targets (z.B. BRAF), zur Identifikation von Resistenzmechanismen (z.B. BTK, Ikaros) oder auch zur Subklassifikationen von Untergruppen (z.B. MYD88).

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